Dr.Paya
Methoden der Zirkumzision
Wiens erste Adresse für BESCHNEIDUNGEN!
Medizinisch oder religiös indiziert:
Die Beschneidung bei Kindern und Erwachsenen

Verschiedene Methoden der Zirkumzision (Die Beschneidung)
Wie auch in anderen Bereichen der Chirurgie gibt es mehrere Methoden, die ein Arzt für die Beschneidung anwenden kann. Die Wahl besteht zudem zwischen der schmerzfreien Beschneidung mit oder ohne Sedierung (Narkose ohne Beatmung). Wichtig zu wissen: Die Beschneidung kann in jedem Alter also auch im Neugeborenenalter stattfinden.
In Wien und den meisten Teilen Österreichs ist eine Beschneidung auch aus medizinischen Gründen und bei Vorliegen einer Zusatzversicherung in Privatkliniken oder öffentlichen Krankenhäusern innerhalb des ersten Lebensjahres nur selten möglich. Für diese Fälle haben wir unseren eigenen Eingriffsraum in welchem die Säuglinge problemlos in lokaler Betäubung völlig schmerzfrei operiert werden können.
Auch sind die wenigstens Krankenhäuser auf die verschiedenen Methoden spezialisiert, oder bieten wenn dann überhaupt nur eine einzige Methode an. Es gibt bis zu 300 verschiedene Methoden weltweit, fünf bis sechs Methoden haben sich weltweit als genügend sicher und praktikabel durchgesetzt. In vielen Krankenhäusern ist diese Operation überhaupt nicht erwünscht und höchstens geduldet. Dadurch fehlt dann aber meist auch die Empathie und auch die Erfahrung, was wiederum das outcome beeinflusst.
Wir bieten alle Beschneidungstechniken an, mit welchen ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erwarten ist.
Plastikring (Plastibell, Kunsstoffglocke, etc.)
Die Plastikringmethode zählt vor allem in den USA zu den sehr beliebten Methoden im Neugeborenenalter, wegen ihrer raschen und einfachen Durchführung und anderer Vorteile.
Es gibt aber auch Nachteile, insbesondere ist für die Durchführung ein Arzt mit hoher Erfahrung in dieser Methode nötig, da es sonst zu massiven Problemen kommen kann.
Wir haben bereits vor Jahren das englische Modell welches besser als das amerikanische ist, eingeführt und viele hunderte mal erfolgreich angewendet.
Tel.: 0699 / 10002838
Gomco
Die Gomco Methode stammt ebenfalls aus den USA wo ja fast alle Knaben unabhängig von der religiösen Zugehörigkeit beschnitten werden, da sich in wissenschaftlichen Untersuchungen gezeigt hat, dass dadurch hygienische Vorteile resultieren.
Dabei wird mit einem speziellen passenden Metallinstrument die Vorhaut über ca. 10-15 Minuten abgeklemmt und danach reseziert. Eine Naht ist danach nicht unbedingt erforderlich aber zu empfehlen. Die Ergebnisse sind ähnlich der Plastikringmethode schön.
Auch hier gilt es, dass ausreichend Erfahrung und auch das Instrumentarium in allen Größen nötig ist um nicht zuviel/zuwenig zu resezieren oder sogar die Eichel zu verletzen.
Tel.: 0699 / 10002838
Stapler
Einmalgerät zur Durchführung einer besonders raschen und komplikationsarmen Beschneidung, leider derzeit noch teuer (das Gerät wird importiert und ist teuer - ca. € 200,-).
Bisherige Erfahrungen weltweit vielversprechend, könnte die Technik der Zukunft werden. Leider werden auch billige und gefährliche chinesische Nachbauten ohne europäische oder amerikanische Zulassung und mit entsprechend hohen Risiken angeboten.
Der Haupt-Vorteil ist die kurze OP Zeit.
Für Säuglinge derzeit meist noch keine Option, da kein entsprechend kleines Gerät am Markt ist.
Tel.: 0699 / 10002838
Chirurgische Beschneidung
Bei der chirurgischen Beschneidung, derzeit immer noch der Goldstandard, wird die Vorhaut nach genauem Ausmessen und Anzeichnen der Resektionslinie mit einem Skalpell entfernt und die einzelnen kleinen Blutgefässe mit einer speziellen Pinzette verödet. Danach werden die Säume wieder mit selbst auflösenden Nähten zusammengefügt um ein ästhetisch schönes Bild zu erreichen.
Meist wird von erfahrenen Chirurgen dabei das Frenulum rekonstruiert oder ganz erhalten.
Eine technisch aufwändige Methode die mehr Zeit und Erfahrung benötigt, aber wahrscheinlich die sicherste Methode und die einzige bei welcher man die zu entfernende Vorhaut vorher ganz genau bestimmen kann.
Tel.: 0699 / 10002838
Laserbeschneidung
Die Beschneidung mit Lasertechnologie hat sich nicht durchgesetzt. Am ehesten ist dies den hohen Kosten zuzuschreiben, auch ist die Methode z.B. bei kleinen Kindern kaum anwendbar.
Der Vorteil des Lasers ist der blutungsfreie Schnitt.
Wir wenden derzeit diese Methode nicht an bis wir unser neues Lasergerät bekommen.
Tel.: 0699 / 10002838
Wissenswertes zur "RINGMETHODE" - wird seit vielen Jahren
durch Prof.Paya angeboten
(in Österreich weitgehend unbekannt, kommt aus den USA und ist dort eine sehr beliebte Methode -unter dem Namen Plastibell®-).
„Device‑assistierte“ Beschneidungsmethoden sind Ring‑/Klammer‑/Stapler‑Systemen wie ShangRing, Plastibell, ZSR/Stapler.
Die beste Evidenz vergleicht solche Geräte insgesamt mit konventioneller chirurgischer Technik.
Vorteile von Device‑assistierten Verfahren (Ringmethode, Anastomat, …) gegenüber konventioneller Chirurgie
- Kürzere OP‑Zeit und weniger Blutverlust: Geräte reduzieren die Operationszeit im Mittel um etwa 17 Minuten (typisch ~6–8 min vs ~24–26 min) und senken Blutverlust deutlich.
- Geringere Schmerzen früh postoperativ und hohe Zufriedenheit: In den ersten 24 h sind Schmerzwerte niedriger; Zufriedenheit mit dem kosmetischen Ergebnis ist höher (z. B. „sehr zufrieden“ häufiger bei Geräten)
- Sicherheitsprofil ist ohne Zunahme schwerer Komplikationen: In RCT‑Synthesen keine schweren unerwünschten Ereignisse (SAE) mit Geräten berichtet; moderate Ereignisse möglicherweise leicht erhöht, aber selten
- Programmtauglichkeit und Akzeptanz: Ring‑Systeme zeigen in Feldstudien sehr niedrige Raten unerwünschter Ereignisse (~1–2%), hohe Akzeptanz und schnelle Abwicklung.
- Kein Verband (muß nicht mehr abgelöst werden) notwendig!
- Keine Naht notwendig!
Nachteile bzw. potenzielle Trade‑offs
- Möglicherweise leichte Zunahme moderater Nebenwirkungen: Meta‑Analyse zeigt unsichere, kleine Zunahme moderater unerwünschter Ereignisse; milde unerwünschter Ereignisse unklar.
- Gerätespezifische Probleme: Je nach System Clip‑/Staple‑Management (z. B. häufige Restklammer‑Entfernung bei Staplern ~88%) und ring‑spezifische Komplikationen (z. B. Fehlposition, vorzeitige Ablösung) kommen vor.
- Kosten: Einweg‑Stapler/‑Ringe sind meist teurer als die Standard‑Chirurgie, trotz Zeitersparnis.
- Unterschiedliche Profile zwischen Geräten: Ring‑ vs. Clamp‑Geräte zeigen ähnlich viele unerwünschter Ereignisse, jedoch weniger Blutungen bei Ringen; einzelne Systeme variieren in Ödem‑Dauer, Infektionsrate oder Clip‑Ausfall.
- Geht bei älteren Kindern nicht, da diese versehentlich den Ring greifen und abreissen könnten, für Erwachsenen gibt es keine zugelassenen Ringe und kaum Erfahrungen.
- Die genaue Bestimmung der Länge der restlichen inneren und äusseren Vorhaut ist nicht möglich. Hier ist viel Erfahrung des Operateurs notwendig. Fragen Sie wieviele solche Ringoperationen der jeweilige Operateur bereits gemacht hat und vermerken sie das im Revers.
Ergebnisse speziell aus Kinder‑/Jugend‑Kohorten
- In pädiatrischen RCTs/Reviews sind Geräte schneller, mit weniger Blutung und ähnlichen Infektionsraten behaftet; Re‑Operationen können seltener sein, Schmerzen teils unterschiedlich bewertet.
- Plastibell vs. klassische Technik: Ähnliche Re‑Interventionsraten insgesamt; klassische Technik häufiger Vorhautstenose, Plastibell tendenziell mehr Blutungen (nicht signifikant).
Kurz gesagt: Device‑assistierte Beschneidung (als Kategorie, zu der die Ringmethode mit Circumplast gehört) bietet meist kürzere OP‑Zeit, weniger Blutverlust, geringere frühe Schmerzen und hohe Zufriedenheit bei ähnlicher Sicherheit, allerdings zu höheren Materialkosten und mit gerätespezifischen Handhabungs‑/
Literaturreferenzen werden bei Bedarf bereitgestellt.
Tel.: 0699 / 10002838
Kontakt
Dr. Kurosh Paya
Ordination Clinic Vienna
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